"filmportal.de - Das Internet-Portal zum deutschen Film" nimmt Gestalt an      
             
      Um dem Projekt der führenden Plattform für umfassende und zuverlässige Informationen zu allen deutschen Kinofilmen buchstäblich Gestalt zu verleihen, erarbeitet die Redaktion derzeit mit der Web-Agentur Clicktivities AG (Düsseldorf) Konzepte für den Web-Auftritt, der während der Berlinale 2005 online geht (erste Designstudien liegen zur Ansicht bereit). Dann werden Daten und Informationen zu 17.000 deutschen Spielfilmen, 3.000 langen Dokumentarfilmen und ca. 10.000 Kurzfilmen und Wochenschauen der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stehen.

Neben den filmografischen Daten zu den genannten 30.000 Filmen werden davon ca. 3000 Titel mit Inhaltsangaben, Biografien, Fotos, Plakaten, Werbematerialien und Kritiken vorgestellt, um den ganzen Reichtum der deutschen Filmgeschichte und des aktuellen deutschen Films zu erschließen. Mit Hinweisen auf die Verfügbarkeit der Titel auf Film, DVD oder Video sowie Nachweisen von Büchern, Filmmusik auf CD etc. will das Portal zugleich den Zugang zu den Filmen erleichtern wie auch eine intensivierte Beschäftigung ermöglichen.

Entscheidend für die angestrebte Qualität des Portals ist – neben dem eher „klassischen“, lexikalischen Teil - ein zweiter redaktioneller Ansatz, welcher der Vielfalt des deutschen Films und den Bedürfnissen der unterschiedlichen Nutzergruppen Rechnung trägt: Ausgehend vom aktuellen deutschen Film wird filmportal.de ein themen- oder motivorientiertes "Flanieren" durch die deutsche Filmgeschichte erlauben.

So wird das Suchen sowohl für jene möglich, die mit konkreten Fragen zu Filmen, Personen und Epochen das Portal besuchen, aber auch für diejenigen, die am Stöbern und am Erkennen von Zusammenhängen interessiert sind: Ein Film wie Sönke Wortmanns DAS WUNDER VON BERN kann deshalb einerseits mit allen verfügbaren Informationen (von den filmografischen Angaben über Bildmaterialen bis hin zur Frage der Verfügbarkeit) recherchiert werden und andererseits über das Fußball-Motiv "Fußball" den Ausgangspunkt einer kommentierten Reise durch die deutsche Filmgeschichte bilden, die über Adolf Winkelmanns NORDKURVE (1993), und Helmut Costards FUßBALL WIE NOCH NIE (1970) bis zu Robert A. Stemmles DAS GROßE SPIEL (1942) führt. Auf diese Weise erschließt sich Filmgeschichte als das, was sie ist: eine lebendige Größe, die keineswegs als Vergangenheit in sich ruht, sondern immer wieder neue Zusammenhänge zwischen einzelnen Filmen entdecken lässt.

Wie auch die "klassische" Präsentation von Filmen, von Stab und Besetzung automatisch durch jeden neu ins Kino kommenden deutschen Film wächst, so werden auch die an Fragestellungen und Motiven orientierten Zugänge kontinuierlich mit neuen redaktionell aufbereiteten Themen ergänzt. Zudem werden Nutzerinnen und Nutzer bei ausgewählten Fragestellungen selbst die Gelegenheit erhalten, ihre Perspektive, "ihre Filmgeschichten" beizutragen.

Ein hochrangig besetzter Beirat mit Persönlichkeiten aus Filmkultur, -wissenschaft, -wirtschaft und -publizistik begleitet unter dem Vorsitz von Georgia Tornow (film20) das Projekt, an dem gegenwärtig 14 Redakteure, Rechercheure und Datenbank-Spezialisten arbeiten. Die Beiratsmitglieder beraten bei der Ermittlung von Nutzerbedürfnissen und vertreten die unterschiedlichen institutionellen Interessen. Darüber hinaus beteiligen sie sich an der Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten mit Produzenten, Verleihern, Fernsehanstalten und Verlagen.

filmportal.de wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und der Medien, der Filmförderungsanstalt, vom hessen-media-Programm der Hessischen Landesregierung, der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gefördert.

     
             
             
             
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